Hochproduktive Solarparks mit PV-Modulen sind zentraler Baustein des Pariser Klimaabkommens und des European Green Deals zur CO2-neutralen Energiezeugung und günstigen Solarstromerzeugung.

Gebaut werden Solarparks weltweit in sonnenreichen Regionen, in denen es oft wenig regnet und deshalb sehr staubig ist. Photovoltaik (PV)-Module arbeiten jedoch am effizientesten, wenn das Sonnenlicht ungestört auf ihre Oberfläche treffen kann.

In regenarmen Regionen bildet sich schnell eine lichtabsorbierende bzw. lichtreflektierende Staubschicht auf den Gläsern dieser Module. Diese Verschmutzungen müssen zur Sicherung der Effizienz und Produktivität regelmäßig entfernt werden. Die Reinigung erfolgt dabei meist mit trocken arbeitenden Bürstensystemen, da Wasser zu kostbar bzw. nicht vorhanden ist.

Wiederholtes Bürsten und insbesondere trockenes Bürsten kann sich jedoch negativ auf die Antireflexbeschichtung (ARC) des Glases auswirken. Dies führt zu einem dauerhaften Transmissionsverlust und damit zu einer reduzierten Energieausbeute.

Um dieses Problem zu lösen, wurde vom Fraunhofer CSP ein Forschungsprojekt mit Partnern aus Forschung und Wirtschaft ins Leben gerufen. Als Ergebnis entstand die neue Norm DIN SPEC 4867, welche ein standardisiertes Reinigungsprüfverfahren für Oberflächen solarer Energiesysteme definiert.

Von entscheidender Bedeutung für reproduzierbare Testergebnisse ist dabei der definierte Prüfstaub, welcher von KSL staubtechnik entwickelt wurde. Bei der Entwicklung wurde bewusst auf gesundheitsunbedenkliche und kennzeichnungsfreie Komponenten geachtet. Der entwickelte Prüfstaub gemäß DIN SPEC 4867 besteht aus natürlichem Natrium-Feldspat (Albit) mit definierter Partikelgrößenverteilung.

Entwickelt wurde dieser Prüfstaub bei KSL staubtechnik von Dr. Stefan Grob, der gerne für Fragen zur Verfügung steht.

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